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Kinder haben Freude daran, ihre Beobachtungen zu benennen, sie mit anderen zu vergleichen. Sie nehmen weitaus mehr wahr als Erwachsene und teilen dies auch gerne mit. Kinder müssen lernen wahrzunehmen, zu unterscheiden und zu beurteilen, um sich in der sie umgebenden Welt zurechtzufinden. So helfen alle Beobachtungs- und Wahrnehmungsspiele Kindern, diese Fähigkeiten zu erlernen und zu festigen.

Das Lebensumfeld von Kindern gibt genügend Raum, um zu beobachten und wahrzunehmen. Kinder gehen mit einem wachen Blick und mit aufmerksamen Sinnen durch die Welt. Anregende Spiele können diese kindliche Neugier auf alles, was sie umgibt, noch fördern und weiter entwickeln.
(Quelle: Kindergartenpädagogik – Online-Handbuch – Herausgeber: Martin R. Textor)

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“Schau einmal die Wolken an, wie sie ziehen, flüchtige Gebilde, in denen deine Phantasie geheimnisvolle Ungetüme erblickt. Schau auf das Kind, wie es malt. Seine Phantasie zaubert mit farbigen Stiften auf ein kleines Stück Papier eine ganze Welt. Schau auf den alten Mann, der eine Katze streichelt, auf die beiden Verliebten an der Bushaltestelle, auf das Baby, das im Kinderwagen schläft. Und du wirst entdecken, daß in allen Dingen mehr liegt, als man oberflächlich sieht, eine Erinnerung an das Paradies. In jedem Tag stecken Wunder, man kann sie gar nicht alle aufzählen. Freude an den kleinen täglichen Wundern: Das ist der Schlüssel, um jeden Tag ein bißchen glücklich zu sein.”

© Phil Bosmans (1922 – 2012), belgischer Ordenspriester

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